Urli Bütt 2017

Die Urli Bütt 2017 ging vergangenes Wochenende wieder mit großem Erfolg über die Bühne.
Trotz der Grippewelle schafften unsere Akteure und Mitarbeiter wieder ein besonderes Ambiente für unsere Besucher, das mit großem Applaus belohnt wurde.



Begrüßt wurden unsere Gäste von Mary Nissel mit einem Prolog, bei dem auch Ornithologen auf ihre Kosten kamen und der das letzte Jahr Revue passieren ließ.




 

Zwei Präferanzer - Friedrich Czerny und Alois Schrott - warteten ungeduldig auf ihren Spielpartner und kamen dabei auf kreative Ideen, um ihrem ewig zu spät kommenden Freund Pünktlichkeit beizubringen.




 

Im Wirtshaus bekam ein hungriger Gunther Frank nicht das, was er erwartete und hatte mit einem nicht gerade arbeitswütigen Kellner - Friedrich Czerny - seine liebe Not.




 

Gunther Frank alias "Arnold Schwarzenegger", interviewt von Regina Ofner, gab uns Einblicke in seine Gedächtnisstützen und stellte uns auch seinen persönlichen Freund - “Franz Hantel“ vor.




 

Rapunzel - Regina Ofner - kam der Prinz - Alfred Ofner - abhanden, nachdem er ihre recht üppigen Ausmaße durch das Fenster bewundern durfte, daraufhin hüpfte diese aus ihrer Burg und stürmte so gar nicht ladylike über die Bühne - der Prinz war dank - Günther Bubik - definitiv schneller.




 

Es wurde erklärt, wie eine Waschmaschine funktioniert und was man besser nicht vergessen sollte um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
- Christina Aschenberger, Fritz Spötta und Reinhard Spötta -




 

Gunther Frank besuchte wegen eines Sprachfehlers den Arzt seines Vertrauens gespielt von Alfred Ofner.
Es war erstaunlich, zu welch verbalen Verwirrungen ein simpler Austausch der Vokale führen kann.




 

Auch in der Fahrstunde von Fahrlehrer Enrico Jelinek demonstrierte der Führerscheinanwärter Ernst Thüringer, wie man recht gelenkig ins Auto steigen kann - erinnerte etwas an Bruce Lee.




 

Meistens fragt man sich was Schotten unterm Rock tragen, spätestens seit der Bütt wissen wir, was bei Nonnen unter dem Rock - gespielt von Mary Nissel und Ingrid Tyoler - zu finden ist.




 

Der sehr geduldige Verkäufer - Herbert Kröll - im Handyshop zeigte uns nach einem fehlgeschlagenen Verkaufsgespräch mit einer beratungsresistenten Dame - Ingrid Tyoler - ein fast vergessenes Kommunikationsmittel, das für die früheren Naturvölker sicherlich von größter Wichtigkeit gewesen ist - die Trommel.




 

Der Faktenchecker - Erwin Kaminek - deckte versteckte Details in Liedern auf - man weiß jetzt, dass es völlig unnötig ist, nach Mendocino zu fahren, nur weil man unter Gedächtnisschwund leidet und dass man im Regen auch nicht weinen muss - im Notfall ist ein Hamster zur Stelle und der sprechende Ring tröstet auch - eine Grammatiklektion inbegriffen.

Der Faktenchecker

"Der Faktencheck bezeichnet ein journalistisches Konzept, das die Aussage einer oder mehrerer Personen anhand von nachprüfbaren, rationalen und objektiven Fakten überprüft. Dabei werden wörtliche oder schriftliche Aussagen den recherchierten Fakten gegenübergestellt. Auch in der wissenschaftlichen Analyse von politischen Prozessen werden Faktenchecks vorgenommen." So zu lesen in Wikipedia.

Erwin Kaminek
hat den "Faktencheck – Prozeß" auf die Schlagerwelt ausgeweitet und Premiere war im Jänner 2017 bei den Faschingssitzungen der Jedlersdorfer Faschingsgilde (JFG).
Die Schlagertexte müssen nicht einmal auf die Goldwaage gelegt werden, es genügt hin zu horchen, mit zu denken und schon taucht man in utopische, skurrile und lustige Welten ein.

Hier eine kurze Replik zu seinem Faktencheck „Mendocino: "Auf der Straße nach San Fernando, da steht ein Mädchen wartend in der heißen Sonne …. sie sagte, nimm mich bitte mit nach Mendocino.“

Von San Fernando nach Mendocino sind es 862 km. Nach 800 km sagte sie, sie will – ihn wieder sehen (den Michael Holm), doch dann vergaß er ihren Namen.
Dann fuhr er jeden Tag nach Mendocino – 862 km hin und zurück, ging dort von Tür zu Tür, klopfte an und suchte das Mädchen mit dem vergessenen Namen.
Mendocino hat 894 Einwohner, das ergibt ca. 350 Haushalte. Die MA 48 Burschen brauchen dazu nicht einmal einen halben Tag.

Zum Schluß seines Beitrages gab der Faktenchecker den Gästen noch eine Hausaufgabe mit.
Im Schlager „Ein Bett im Kornfeld“ (von Jürgen Drews) heißt es: „Ein Bett im Kornfeld ist immer frei … die Grillen singen und es duftet nach Heu.“

Die Auflösung der Hausaufgabe erfahren Sie bei den nächsten Büttsitzungen am 12., 13. oder 14. Jänner 2018.




 

Auch wurde uns vom Markgrafenpaar Claudia und Tom sehr originell erklärt, wer in einem Zug vorne und wer hinten einsteigt und wer letztendlich für die permanenten Verspätungen der ÖBB verantwortlich ist .




 

Gunther Frank führte uns souverän durch die Vorstellung und begeisterte unsere Gäste nicht nur schauspielerisch sondern auch gesanglich, was mit großem Applaus belohnt wurde.




 

Begeistert war das Publikum ebenfalls von Karl Haunold, seines Zeichens Bauchredner, der uns nicht nur mit Vogel
Dodo
, sondern auch mit oben abgebildeten Publikumsgästen zum Lachen brachte.
Wir staunen immer noch über die recht skurrilen Stimmlagen der Herrschaften und bedanken uns herzlich für diese gelungene Showeinlage.




 

Renate Lerch (Das Wiener Lercherl) und Herbert Frei erfreuten uns mit Liedern aus ihrem Repertoire, das Publikum sang leidenschaftlich mit und im Saal war eine tolle Atmosphäre.




 

Domino Blue, die Prinzessin der Jedlersdorfer Faschingsgilde, verzauberte uns mit ihrem gesanglichen Können als Schneekönigin, die Kids der Gilde umrahmten diesen
romantischen Eistraum.




 

Anupam Sharma, ein Finalist vom Kiddy Contest 2016, überzeugte das Publikum mit seinem Lied Zauberohren und sang anschließend als Zugabe mit den Gästen einen bekannten Schlager.






 

Last but not least - "Der Lustige Hermann", ein Urgestein der Gilde, sorgte wieder für Bombenstimmung im Saal, es ist uns noch immer ein Rätsel - wie er ja selbst auf der Bühne immer sagt - wie kann man so schnell so viel … reden.




 

Das Damenballett der „JFG“ gab einen Sirtaki auf steirisch zum Besten, selbstverständlich mit der gewohnten Eleganz.




 

Wie jedes Jahr glänzte auch unser Herrenballett wieder mit „Anmut und Grazie“ - und erfand ganz nebenbei den Bauchtanz neu.




 

Begeistert hat unser Publikum heuer auch wieder die Garde der Jedlersdorfer Faschingsgilde, die uns tolle Choreografien präsentierten. An dieser Stelle herzlichen Dank für den großartigen Einsatz der jungen Damen und der Trainer.




 

Auch die Minigarde, die Kids der Jedlersdorfer Faschingsgilde, tanzten wie die Großen - professionell und mit Begeisterung. Herzlichen Dank für diese tollen Auftritte.




 

Seit heuer hat die Gilde auch ein Kinderprinzenpaar, wir freuen uns Ihnen vorstellen zu dürfen: Prinzessin Angelina und Prinz Manuel




 

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern und Mitarbeitern, Stargästen und Sponsoren, die diese erfolgreiche Bütt möglich gemacht haben.
Unser besonderer Dank gilt selbstverständlich auch unseren zahlreichen Gästen, die diese Veranstaltung zu diesem Erfolg geführt haben, wir hoffen, dass wir Sie nächstes Jahr bei der Urli Bütt 2018 wieder begrüßen dürfen. Denn, wie schon im Prolog erwähnt:
"Der Applaus ist des Narren Lohn"

In diesem Sinne ein dreifaches Urli Urli Urli!

PS: Die komplette Fotoserie von der Bütt 2017 wird in den nächsten Tagen auf dieser Homepage veröffentlicht.